SCHOOL(E)MOTIONS - Unbeschwerte Augenblicke in der Schule (3)

Carina Gwosdz

Lido de Jesolo

Das war wirklich eine lange Fahrt,
doch das Hotel, das naht.
Eigentlich war es schon sehr spät,
aber wir wollten noch sehen welcher Wind hier weht.
Am nächsten Tag sind wir zum Strand gegangen,
um die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes einzufangen.
Das Wasser war noch herrlich angenehm,
wir konnten sogar Fische und Krebse sehn.
Tags darauf fuhren wir nach Venedig,
kann mir nicht vorstellen dort zu leben für immer und ewig.
Zu viele Menschen und zu kleine Gassen,
die Besichtigung war interessant, doch dabei würd ich es auch lassen.
Der dritte Tag war mit am Besten,
wir wollten eine Rafting – Tour austesten.
Das hat viel Spaß gemacht,
die Veranstalter waren wirklich gut, wir haben viel gelacht.
Diese Woche war mehr als eine Studienfahrt,
doch die Abreise bald naht’.
Wir hatten noch einen Tag,
es war schön in Italien, das ich gar nicht erfahren mag.
Am letzten Abend sind wir Pizza essen gefahren,
es war toll, dass wir alle zusammen waren.

 

Michelle Hoffmann

Sehnsucht

Ich sehne mich nach einem Ort
an dem man die Seele
baumeln lassen kann
für einen Augenblick

an dem man die Nerven
nicht strapaziert
die Gedanken kreisen lässt
dass der Kopf
sich nicht über irgendetwas
zerbricht
für einen Augenblick

an dem man
den Stress hinter sich lässt
sich sammeln kann
neue Kraft tankt
die Sorgen hinter sich lässt
für einen Augenblick

dann wacht man auf
man sitzt immer noch da
so gut wie reglos
voller Sorgen
denkt man an den Ort
denkt wie schön er wäre
für diesen Augenblick.

 

Nadine Hacheneuer

Die Pause

Er wachte auf und mit seinem ersten Gedanken wurde ihm unwohl. Er dachte an den vor ihm liegenden, stressigen Schultag. Diesmal war zwar kein Referat zu halten und es stand keine Klausur auf dem Programm, trotzdem bedeutete der Schulalltag immer Stress, Aufregung und permanente Konzentration für den 16-jährigen Fynn. In seinen Gedanken versuchte er zu verdrängen, dass er den kompletten Nachmittag mit dem Erledigen der Hausaufgaben verbringen darf.
Als er ca. kurz vor acht an der Schule angekommen ist, löst das Gedrängel der vielen Schüler auf dem Schulhof Hektik bei ihm aus. Während der Stunde bekommt Fynn viele Fragen von dem Lehrer gestellt und er muss seine Hausaufgaben vortragen. Das Klingeln zum Pausenbeginn verursacht enorme Erleichterung bei Fynn. Endlich hat der die Gelegenheit mit seinen Freunden über das anstehende Wochenende zu reden. Er begibt sich mit seiner Clique wie immer zu den Bänken in der Sonne. Zum ersten Mal an diesem Tag ist er in gewisser Art entspannt und zufrieden mit der Situation. Seine Haare werden durch den schwachen Wind in sein Gesicht gepustet, während er genüsslich in sein Brot beißt. Mit einem Lächeln im Gesicht verlässt er den Pausenhof und freut sich bereits jetzt schon auf die nächste Pause.
Die Anspannung steigt wieder mit dem Beginn der nächsten Unterrichtsstunde.

 

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